Das letzte umgesetzte Werk des grossen Architekten Le Corbusier steht an schönster Lage am Zürichsee.

Das 1967 vollendete Gesamtkunstwerk von Le Corbusier ist ein architektonisches Juwel: Der letzte Bau des grossen Schweiz-französischen Architekten, Designers und Gesamtkünstlers ist einerseits dessen einziges Gebäude, das komplett aus Glas und Stahl gefertigt ist. Dies ist insofern bedeutend, weil Beton für Le Corbusier nicht nur ein Material, sondern ein regelrechtes Instrument war. Andererseits hat Le Corbusier mit dem farbigen Haus am See seine Vision der Synthese von Architektur, Leben und Kunst in die Realität umgesetzt. Der Ausstellungspavillon folgt ganz dem Modulor-System, einem von Le Corbusier entwickelten Proportionsschema, das auf den menschlichen Massen und dem goldenen Schnitt basiert.

Der Pavillon ist von Mai bis November geöffnet. Unter der Leitung des Museums für Gestaltung thematisieren Wechselausstellungen, Veranstaltungen und Workshops ebenso das vielseitige Werk wie auch die enorme Strahlkraft von Le Corbusier.

Durch die Tramlinie 4 sind alle Häuser des Museums für Gestaltung miteinander verbunden.